Werbefotos für die Segeberger Kliniken

 

2014 kam Robert Quentin im Auftrag der Segeberger Kliniken auf uns zu. Er war auf der Suche nach einem Fotografen, der Bilder für eine Broschüre erstellen sollte. Nach einem persönlichen Treffen samt Ideenaustausch und einem Kostenvoranschlag bekamen wir den Auftrag.

„Die Segeberger Kliniken arbeiten gern mit den Fotografen von SoulPicture zusammen, weil sie unsere Erwartungen an eine moderne Bildsprache erfüllen und weil das Team bei zeitlich anspruchsvollen Produktionen trotzdem tolle Ergebnisse liefert.“

Robert Quentin besuchte uns im Studio und stellte uns sein Projekt zunächst vor. Die Bilder sollten für eine Broschüre und die Homepage der Segeberger Kliniken verwendet werden, die um junge Ärzte/Ärztinnen in ihrem praktischen Jahr wirbt. Benötigt wurde die Broschüre zu einer Messe. Die verschiedenen Fachbereiche sollten ansprechend dargestellt werden. Robert wollte Knallerfotos, die ins Auge stechen. Weiterhin waren Portraitbilder der Fachärzte einzeln und als Gruppe gewünscht, ebenso Portraitbilder der Geschäftsführung der Segeberger Kliniken. Während des Vorgesprächs bei uns im Studio kristallisierten sich die Eckpunkte gut heraus, wonach sich unser Angebot dann richtete.

Was sollte alles fotografiert werden? Wann sollte es stattfinden? Wie lange sollte es dauern?

Die Zusammenarbeit mit Robert gestaltete sich als sehr effizient. Er war für die Organisation der „Modelle” in den entsprechenden Fachbereichen zuständig. Der Zeitplan war straff, da es sich dabei um Ärzte/Ärtzinnen handelte, die mitten im Dienst waren. Der Knaller war, als wir in die Chirugie durften. Natürlich erst, nachdem wir und das Equipment rundum desinfiziert und in passende OP-Kleidung gesteckt worden sind. Zart besaitet durfte man nicht sein, denn es floss auch Blut. Allerdings nicht während unserer Aufnahmen, sondern nur als wir auf den OP für die Aufnahmen warteten.

 

Die Chirurgie

Unser komplettes Equipment konnten wir nicht mitnehmen, also mussten wir mit einem Minimum vom Minimum an Lichttechnik auskommen. Dazu haben wir die Operationsleuchten benutzt, unsere handliche LED-Leuchte und entfesselte Systemblitze. Übrigens die Personen, die im Hintergrund geschäftig gehen oder sehr arztmäßig stehen sind Jasmine und Robert.

 

Die Anästhesie

In der Radiologie war es etwas knifflig, weil ein Licht den Arzt von oben betonen sollte, wir aber zufällig kein Galgenstativ dabei hatten. So musste Marcel sich also hinter der Glasscheibe mit dem Licht platzieren und Robert ihm aus dem Zwischenraum meine Korrekturen zurufen. Jasmine hat die Kamera auf dem Stativ zwischendurch bewacht, damit ich den Ausschnitt nicht verriss. Es sollten zwei Belichtungen zusammengebaut werden, aus Arzt und angeschalteten Monitoren im halbdunklen Raum.

 

Die Radiologie

Weiter ging es im Eiltempo zur Ambulanz, wo ein Foto für die Kardiologie entstehen sollte. Wir kannten schon von einem Auftrag bei der Hildesheimer Feuerwehr, das Reflektoren an den Jacken nicht unsere Freunde sind. Da es Winter war, musste das Bild also noch bei Tageslicht aufgenommen werden. Die Sonne ist übrigens Photoshop entsprungen.

 

Die innere Medizin

Durch das Vorgespräch und die gute Vorplanung ließen sich punktgenaue Ergebnisse erzielen. Wir konnten unsere Technik der Lichtsituation entsprechend einsetzen und hatten Freiraum für unsere Kreativität. Da Robert so versiert war, mussten wir nicht wie sonst ein Konzept schreiben für Bildideen. Er erkannte sofort, was wir im Auge hatten und bestätigte uns das Gelingen durch seine begeisterte Art.

Dieser Auftrag hat unser Fotografenherz nicht nur in Sachen Technik und Kreativität höher schlagen lassen, sondern weil unsere Neugier unglaublich gestillt wurde. Dadurch lieben wir unseren Job noch ein bisschen mehr.

 

"Wenn die Neugier sich auf ernsthafte Dinge richtet, dann nennt man sie Wissensdrang."
Marie von Ebner-Eschenbach

 

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Kontakt

Shooting-Termine bekommt ihr bei uns per Email oder unter 0173 - 81 24 102. Wir widmen jedem Kunden gern viel Zeit und freuen uns, euch kennen zu lernen.